Wann,wo, wer? Mittwoch, 21.01.2026, 18.00 Uhr - IPA-Heim (“Casino“), Theodor-Althoff-Str. 4, Kriminalhauptkommissar a. D. Michael Sandkühler
Der Autor ist unser Kollege und IPA-Mitglied Michael Sandkühler, Jahrgang 1959. Vor seiner Pensionierung hat der Kriminalhauptkommissar a. D. beim Polizeipräsidium Recklinghausen in seiner aktiven Zeit einige Dienststellen „durchlaufen“: Streifendienst in Gladbeck, Wechsel zur Kripo (Erkennungsdienst, Drogenfahndung, Todeesermittlungen und 25 Jahre im Kommissariat zur Bekämpfung Organisierter Kriminalität). Er lebt mit seiner Familie in Marl und kennt das Ruhrgebiet aus dem Effeff. Und selbstverständlich ist der 66-Jährige IPA-Mitglied.
Sein Kriminalroman heißt „Schicksalsvogel“, der zweite ist in Arbeit. Zum Inhalt: Das Beseitigen von Giftmüllfässern in einer Bottroper Kiesgrube war eigentlich todsicher. Dann geht alles schief. Eine Drogensüchtige rennt vor den Lkw und bevor alle Spuren beseitigt werden können, wird ein seltener Vogel dort entdeckt und setzt eine Kette von schicksalhaften Ereignissen in Gang. Ein Drogenboss bekommt Panik, in Frankreich wird ein Toter mit einem Koffer voller Geld gefunden und ein designierter Minister bangt um sein Firmenimperium. 30 Jahre alter Giftmüll, der längst vernichtet sein sollte, taucht wieder auf und Politiker fürchten um ihren Ruf.
Der Essener Kriminalhauptkommissar „Jesse“ Jesberg mit seinem Wildwest-Tick und sein pedantischer Kollege Bökenbrink müssen diese Fäden entwirren, ständig behindert von einem nervenden Vorgesetzten. Schließlich kommt es zum westernähnlichen Showdown. Ein harter Ruhrgebietskrimi mit brutalen Drogendealern, viel Lokalkolorit, aber auch viel skurrilen Figuren und ganz viel Augenzwinkern.
Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos. Und wer dann noch nicht genug von der Polizei hat, kann einen Blick in unser Polizeimuseum werfen.
Einzige Voraussetzung. Aus organisatorischen Gründen bitte anmelden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Treffpunkt ist die Polizeiliegenschaft vor dem Haupteingang an der Theodor-Althoff-Str. 4 (ehemalige Karstadt-Hauptverwaltung in Bredeney/ Schuir). Von dort aus werden die Besucher abgeholt und in den Sicherheitsbereich geführt. (uk)
Entwurf
SATZUNG
der International Police Association (IPA) Verbindungsstelle Essen e.V.
in der Fassung vom 01.12.2025
Abschnitt I - Grundlagen
1 Name, Rechtsform, Sitz und Struktur
2 Bindung an die Internationalen Statuten
3 Zweck, Ziel, Neutralitätsgebot
Abschnitt II - Regelungen
4 Allgemeine Grundlagen / Gliederung
5 Organe
6 Die Mitgliederversammlung
7 Vertretung
8 Zuständigkeit
9 Auflösung
Abschnitt III - Mitgliedschaft
10 Mitgliedschaft
11 Unvereinbare Mitgliedschaften
12 Ende der Mitgliedschaft
13 Sanktionen
Abschnitt IV - Haushaltsangelegenheiten
14 Mitgliedsbeitrag
15 Finanzen
Abschnitt V - Schlussbestimmungen
16 Funktionsbezeichnungen
17 Datenschutz
18 Übergangsbestimmungen
19 Inkrafttreten
Abschnitt I – Grundlagen
Januar
Mittwoch, 21.01.2026 - "Krimilesung"
Februar
Freitag, 20.02.2026 - Besichtung "Luft-/ Raumfahrtzentrum in Köln"
März
Freitag, 13.03.2026 - "Besichtgung Haus der Geschichte in Bonn"
Freitag, 20.03.2026, 17.00 Uhr - Jahreshauptversammlung
April
Dienstag, 07.04.2026, ab 15.30 Uhr - IPA-Stammtisch
Freitag, 10.04.2026, 11.00 Uhr - Besichtigung des Feuerwehrmuseums
Mittwoch, 22.04.2026, 18.00 Uhr - Vortrag Frank Kawelovski "Die Polizei in den 1960er-Jahren"
Mai
Dienstag, 05.05.2026, ab 15.30 Uhr - IPA-Stammtisch
Freitag, 22.05.2026, 11.00 Uhr - Ruhrmuseum
Juni
Dienstag, 02.06.2026, ab 15.30 Uhr - IPA-Stammtisch
Mittwoch, 24.06.2026, Vortrag Peter Honecker "Die Polizei im diplomatischen Dienst"
Juli
Dienstag, 07.07.2026, ab 15.30 Uhr - IPA-Stammtisch
August
Dienstag, 04.08.2026, ab 15.30 - IPA-Stammtisch
Samstag, 22.08.2026, ab 8.00 Uhr - 5. PA-Marsch
Oktober
Dienstag, 06.10.2026, ab 15.30 Uhr - IPA-Stammtisch
November
Dienstag, 03.11.2026, ab 15.30 - IPA-Stammtisch
Dezember
Dienstag, 01.12.2026, ab 15.30 Uhr - IPA-Stammtisch
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Näheres unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0177 6262929 (Rainer Wittka) oder 0179 5196471 (Rudi Buers)
Ganoven reagieren auf alle gesellschaftlichen Veränderungen. Den Ladendiebstahl gab es erst, als Tante-Emma-Läden und Einzelhandelsgeschäfte "starben". Kaufhäuser und Discounter übernahmen das Geschäft. Selbstbedienung hieß es. Auch für Diebe. Der Schaden geht in die Milliarden (!).
Heute haben Amazon & Co. den Warenhandel im Griff. Jetzt "sterben" langsam Karstadt & Co. Geldtransfers werden von zuhause aus getätigt. Onlineshopping, Bezahldienste und Banken übernehmen den digitalen Geldtransfer.
Wir kommunizieren über Messenger-Dienste und E-Mails. Die Künstliche Intelligenz (KI) nimmt immer mehr Raum ein. Selbst Kriege werden übers Internet geführt. Wir sind im Cybercrime-Zeitalter angekommen. Was ist zu tun?
Die Polizei klärt mittlerweile im Rahmen der Prävention auf. In Essen macht das der Computerexperte Jürgen Eick. Er hält Vorträge in Unternehmen, Vereinen, Organisationen und - ganz wichtig - in Schulen. Die umfassende Aufklärung über den Umgang mit sensiblen Informationen sowie das Erlangen von Handlungssicherheit beim Umgang mit Künstlicher Intelligenz ist das Ziel seines Auftrages.
Am Mittwoch, 21. Mai 2025, um 17.00 Uhr kommt Kriminalhauptkommissar zur International Police Association (IPA).
Interessierte Bürger sind neben Polizeikolleginnen und -kollegen herzlich eingeladen. Lediglich eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Der Vortrag dauert etwa eineinhalb Stunden.
Anschließend ist die Besichtigung des Polizeimuseums möglich. Treffpunkt ab
16.30 Uhr vor der Polizeiliegenschaft an der Theodor-Althoff-Str. 4. Die Interessierten werden in den Sicherheitsbereich abgeholt. Die Veranstaltung und die Besichtigung des Polizeimuseums sind kostenlos. (uk)
Mitglieder der IPA besuchten am 25. März die „Villa ten Hompel“ in Münster, ein historisches Gebäude, das heute als Gedenk- und BildunUrsprünglich gehörte die Villa einer Unternehmerfamilie und wurde 1924 erbaut. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie von der Ordnungspolizei genutzt. Hier saßen die Schreibtischtäter für die Region, die 30 Polizeibataillione ins besetzte Europa schickten, Deportationen organisierten, Fremdarbeiter und Kriegsgefangene überwachten. Heute ist das Herrenhaus ein Geschichtsort und erinnert an die Verbrechen der Polizei in dieser Zeit.
Es ist nur eine Zahl. 62 Prozent. Aber was verbirgt sich dahinter? Die Antwort: Menschen. 3,6 Millionen von rund 6 Millionen. Sie starben unter Mitwirkung der Polizei im so genannten Dritten Reich. Drangsaliert, erschossen, vergast, verbrannt, erschlagen. In Ghettos und Lagern oder an bestimmten oder geheimen Orten.
Das größte Einzelmassaker von der Sicherheitspolizei, Wehrmachtssoldaten und einheimischen Milizionären geschah am 29. auf den 30. September 1941 in der Nähe von Kiew in der Ukraine – die Schlucht in Babi Jar. Die Deutschen ermordeten mit Unterstützung von Ukrainern sage und schreibe 33.000 Männer, Frauen, Kinder in nur 48 Stunden. Im selben Jahr rückten Einheiten der Wehrmacht und der Ordnungspolizei in die Stadt Bialystok ein. Der Kommandeur des Kölner Polizeibataillons 309 erteilte seinen Männern den Befehl, die polnische Stadt nach jüdischen Einwohnern zu durchsuchen. 800 wurden in die Synagoge getrieben und eingeschlossen. Mit Granaten und Benzin wurde das Gotteshaus angesteckt. Die Eingeschlossenen verbrannten bei lebendigem Leibe. Das Feuer griff auf angrenzende Häuser über. Insgesamt starben bei dem Massaker 2000 jüdische Menschen. Nur zwei Beispiele für die Verbrechen der Polizei. Viele der Beteiligten wurden nach dem Krieg wieder in die neu aufgebaute Polizei der Bundesrepublik Deutschland übernommen. (uk)


